Kann jemand helfen das Folgende zu lesen?
1.04.43 Arb. Ko. 1520 Osnabrück? (geraten)
Rest verzweifelt mich ein bisschen..
Hallo mally,
hast Du vielleicht einen größeren Ausschnitt mit dieser Handschrift?
Das erste ist meiner Meinung nach Quakenbrück (Zweiter Weltkrieg: 14 Strafgefangene in Quakenbrück getötet)
- ?
- Vietmarschen (Emslandlager – Wikipedia
Vielleicht kann ich mich einlesen…
Schönen Abend
Die Nummerierung ist bei dem Post irgendwie automatisch durcheinandergekommen. Nummer 1 und 3 sind (glaube ich) gelöst, an der 2 muß ich noch „rumknabbern“.
dankeschön,
Ich denke das passt auch zu seiner Inhaftierung in den Stalags im Wehrkreis VI, soweit ich das überblicken kann.
hier ist übrigens die KI Antwort ![]()
hab nur die free version benutzt
Ich bevorzuge die free version meines gesunden Menschenverstandes und vertraue auch immer wieder gern auf Teamwork und das Schwarmwissen ![]()
Schönes Winterwochenende
Das obere ist Quakenbrück, beim letzten (was übrigens nicht in Kurrent geschrieben ist) würde ich auch Vietmarschen sagen.
Für das mittlere lese ich Sabstätte, ein Dorf, das zur Stadt Ahaus gehört.
Tatsächlich findet sich darüber folgendes:
Kriegsgefangenenlager in einer Leibzucht von Josef Winkelhaus in Sabstätte
Danke für den Hinweis.
Die Karte von ihm beschäftigt mich schon länger. Ich habe eine Anfrage bei den Emslandlagern gestellt bezüglich der Kommandos (die haben versprochen, sich noch einmal zu melden). Ich poste das, sobald ich eine Antwort habe.
In einem Forum, welches die Personalkarten der sowjetischen Kriegsgefangenen auswertet, haben wir auch versucht, andere Personalkarten zu finden mit den Kommandos (wo das eventuell lesbarer ist), aber das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn die Kriegsgefangenen dort nicht verstorben sind, ist der einzige Anhaltspunkt bei der Suche der Wehrkreis des Stalags.
Vietmarschen gilt wohl als das „Sterbelager“, wobei die Kriegsgefangenen dann nicht in Vietmarschen, sondern in Dalum in Massengräbern verscharrt worden sind.
Zu den Emslandlagern
Online-Gedenkbuch
Sowjetische Kriegsgefangene in den Emslandlagern 1941–1945
in dem Link, den du geteilt hast, steht auch:
Kriegsgefangenenarbeitskommando 1520, Lager Quantwick für Franzosen
könnte es Quantwick sein?
Ich meine da steht für Franzosen, aber das muss ja nicht ein Lager für sowjetische POWS ausschließen.
edit:
Hab eine Antwort erhalten von Martin Koers von Stiftung Gedenkstätte Esterwegen.
Er ist auch der Meinung, dass 1505 Sabstätte ist.
13.4.43: Arbeitskommando 1505 Sabstätte [Bauernschaft im Ortsteil Wüllen der Stadt Ahaus]
Nach seiner Auffassung müsste 1520 ebenfalls in den „Verantwortungsbereich“ des Stalags VI F fallen.
Dann wäre 1520 nicht Quakenbrück, da es unter Stalag VI C fällt, die spätere Versetzung. Wie konsequent diese Trennung eingehalten wurde, weiß ich natürlich nicht und ob es Ausnahmen gab.
Zusammenfassung:
→ AK ohne Datum R205 Graf Bismarck
→ AK ohne Datum R1342 (auf seiner Postkarte) – könnte Zeche Nordstern sein – noch offen
15.12.1942 versetzt Stalag VI A
19.03.1943 versetzt Stalag VI F
→ 01.04.1943 AK 1520 [unsere Vermutung Quakenbrück oder ein AK dem Stalag VI F zugehörig - oder vielleicht „Quantwick“]
→ 13.04.1943 AK 1505 [Sabstätte]
25.05.1943 versetzt Stalag VI C
→ 25.05.1943 [Vietmarschen] – ist, denke ich, gesetzt
Du hast recht, jetzt wo ich weiß, dass es das gibt, ist es wahrscheinlich eher Quantwick. Für Quakenbrück fehlt das „br“, stattdessen scheint da recht deutlich ein w zu sein.
Von der Nummer her würde es auch passen. Also war das Lager vielleicht wirklich nicht nur für französische, sondern auch für sowjetische Kriegsgefangene.
hab das Dokument gefunden → here
ja das passt auch es waren frz. Kriegsgefangene und später sowjetische ab 1942.
Habe ich vom Ahaus Archiv bekommen (da ich PDF nicht einfügen kann, füge ich es als Fotos an).
Einige Infos über die Kriegsgefangenenlager Quantwick und Sabstätte.
(Über den Kriegsgefangenen Sergij SAWALJNJUK (seine Personalkarte I haben wir entziffert) im Speziellen liegen Ihnen leider keine Infos vor)




